Flankierende Maßnahmen

Als flankierende Maßnahmen werden all jene Aktionen des Spielers angesehen, die spielbegleitend
auf den Verlauf der persönlichen Permanenz bzw. des Ablaufs einer Partie einwirken.
Hierfür existiert ein Bündel von Maßnahmen, denen alle das gleiche Ziel zugrunde liegt,
nämlich die Effektivität der Spieldurchführung zu verbessern.

Die nachfolgenden Ausführungen sind das Resultat zahlreicher Anregungen von Spielern 
und Rouletteforschern. Ob sie letzlich ein erfolgreiches Spiel garantieren, ist nicht
erschöpfend bewiesen.


 Vorausgesetzt Sie verfolgen einen starren Marsch, dann kämen im Wesentlichen folgende
Vorgehensweisen in Betracht:

Limitverfahren:
Die einzelnen Tagespartien werden generell limitiert, sowohl im Minus, wie auch im Plus.
Für Masse Egal-Spiele werden dabei niedrigere Limits anzusetzen sein, als für Progressionspartien.
Beispiel: Pluslimit +3 Stk., Minuslimit -6 Stk.

 Denkbar wäre auch ein Zielwertverfahren, bei dem die Partie beendet wird, wenn die Saldokurve
den kleinsten positiven Bereich tangiert, also bei +1 stk.

Progressionsmethoden werden, je nach Progressionsart, beträchlich höhere Limitierungen
wählen müssen. Hier ist die Ausgewogenheit zwischen Minus - und Pluspartien besonders wichtig.

Beispiel: Pluslimit +30 Stk, Minuslimit -100 Stk.

Bei sehr steilen Progressionen, die im Platzerfalle 1000 Stk. benötigten, brauchen Sie 
überhaupt kein Limit, da ein derartiger Verlust nicht mehr einzuspielen wäre.


Stop-Loss-Verfahren:
Dieses Vorgehen operiert nach dem Motto: Gewinne mitnehmen, Verluste begrenzen...
Nach dieser richtigen Maxime operiert  im Prinzip auch die RC-Vorgehensweise.

Das Tages-Minuslimit sollte dabei strikt eingehalten werden, bei günstigem Verlauf jedoch,
die nach Gewinnskala nach oben offen gehalten werden.
Beispiel: Minuslimit -6 Stk.
Pluslimit +3 Stk., das 1. Minus beendet die Partie.
Steigt der saldo  auf +4 Stk., sollten vielleicht noch 2 Stk. riskiert werden,
ab +5 Stk. dann eben 3 Stk. usw.

Auf diese Weise werden Plusläufe optimal gewonnen 
und Minuspartien rigoros limitiert.


  Fiktivspiel:
Seit ewigen Zeiten versuchen Spieler die Minusecart's durch "Aussetzen" und bloßes Beobachten des Spielverlaufes bzw. Notieren des G/V Saldos, zu überwinden und beim ersten Anzeichen
einer Umkehrtendenz effektiv zu setzten.

Mathematiker werden die Existenz bzw. Wirksamkeit derartiger Maßnahmen natürlich strikt
ablehnen und in der Tat, haben selbst erfahrene Systemiers nachgewiesen, daß ein Fiktivspiel
nicht erfolgreich ist.....

Der Zufall hat ausgerechnet hier ein Gedächtnis und läßt sich nicht in die Irre führen...Was Sie
nicht setzen, existiert demnach auch nicht und alle Notationen sind bloße Kurzweil, ohne
einfluß auf den realen Spielverlauf.

ABER dennoch kann ein Fiktivspiel erfolgreich sein, nämlich dann, wenn bestimmte Phasen
der persönlichen Permanenz mit Kleinsteinsätzen gespielt werden und die vom Spieler
als wichtigen Signale eingestuften Sätze, mit  erheblich höheren Einsätzen.
In einer früheren RC-Variante hat Evert mit diesem Spiel theoretisch 800 000 DM
[am PC] gewonnen. Er hat nämlich nachgewiesen, daß die persönliche G/V-Kurve
unbedingt real erzeugt werden muß [nicht durch Abwarten, sondern tatsächliche Einsätze]

Hier gibt es übrigens noch andere, sehr vielversprechende Ansätze
[siehe die Broschüre " 4 elementare Roulettegesetze]


Parallelspiel:
Von Fachleuten wie P. Basieux empfohlen und mathematisch begründet, das gleichzeitiges Spiel 
eines Systems an zwei Tischen....

Ziel ist eine Glättung des Saldenverlaufes bzw. einer Ecartminimierung bei einem gemeinsamen Plusziel. 
Weiterführende Erläuterungen siehe Hauptseite / Link...Kann das klassische Roulette besiegt werden.
Im geschützten Forum können Sie ebenfalls interessante Postings über diese "Poolspiel"
und seine Auswirkungen nachlesen !!!

HINWEIS
Es wurde z.B. noch nie getestet, wie sich ein Nullsummenspiel verhält, wenn es nach den genannten
Kriterien getestet wird. Meist existieren nämlich nur die Permanenzen  eines Tisches einer Spielbank.
Mit Randomzahlen wäre aber ein derartiger Paralleltest denkbar.


Progressionen:
...sind das wirksamste Mittel, um kurzfristig die Saldokurve im Plusbereich zu halten. Sie gehören
deshalb unbedingt zu den "Flankierenden Maßnahmen"...

Jede Progression platzt in den Grenzen ihrer angehäuften Gweinne, wenn Ihnen auch
machmal enorme Plusecart's  vorausgehen !!!

Besonders verheerend wirkt sich hier die ZERO  auf Dauer aus, weil Sie die Rückholkraft
jedweder Progression derart schwächt, daß die verluste nicht mehr aufgefangen werden
können.

Für einigermaßen sinnvoll halte ich aber die Gewinnprogressionen, weil sie ihre erhöhten Einsätze
eben nur aus den Gewinnen finanzieren. Die bekannteste Gewinn-Progression dürfte 
die von Charles Guetting sein -->Guetting-Progression. Der Marsch ist dabei sekundär....
ÜBRIGENS auch die RC-Grundphilosophie stellt eine Art Gewinnprogression dar !!


 Partien  De- und Progressionen
Angeregt wurde diese Maßnahme ursprünglich von Altmeister Grilleau. Das veranschlagte
Kapital wird dabei stets durch das letzte Partie-Ergebnis geteilt und im Minusfalle
v e r r i n g e r t , um die Masse des Spielkapitals wieder zu verbreitern.
Beispiel: Beginn mit 40 Stk. a 100 DM, Ergebnis der letzten Partie -4 Stk.
Teilung der restlichen 3600 DM/40 Stk. = 90 DM neue Stk. Größe

Relativ unbekannt ist die Partienprogression
Hier werden die einzelnen Partien registriert und nach jeweils positivem Abschluß
mit erhöhtem Einsatz weitergespielt. Nach der ersten realen Minuspartie wird der Einsatz sofort auf die
Basissätze zurückgeführt. Ziel ist hier, lange Pluspartien so effektiv wie möglich zu bespielen.

Nachfolgend eine ältere Statistik meines NUMA-Marsches. Der langzeittest -auf Masse Egal Basis- 
erbrachte keine Überlegenheit. Versuchen Sie aber trotzdem mal, auszurechnen, wie sich der
hier positive Spielverlauf darstellt, wenn Sie nach jeder Pluspartie den Einsatz um 1 Stk. erhöhen
und bei der 1. Minuspartie wieder auf die Grundeinheit senken.....

Also die
1. Partie -3 Stk.
 2. partie +6 Stk.
 3. Partie +4 [2 stk.]
4. partie +21 Stk
5.Partie -8 Stk
6. Partie +5 Stk.
7. Partie -2 Stk. [2. Stk.]
etc.

SB Hamburg Juli 2000
Datum
Tagessaldo
Monatssaldo
1.7.00
-3
-3
2.7.00
6
3
3.7.00
2
5
4.7.00
7
12
5.7.00
-2
10
6.7.00
5
15
7.7.00
-1
14
8.7.00
0
14
9.7.00
2
16
10.7.00
5
21
11.7.00
0
21
12.7.00
-1
20
13.7.00
1
21
14.7.00
8
29
15.7.00
-3
26
16.7.00
2
28
17.7.00
-4
24
18.7.00
6
30
19.7.00
3
33
20.7.00
3
36
21.7.00
8
44
22.7.00
3
47
23.7.00
1
48
24.7.00
1
49
25.7.00
-4
45
26.7.00
1
46
27.7.00
-2
44
28.7.00
4
48
29.7.00
-2
46
30.7.00
-2
44
31.7.00
-1
43
[Danke an Herrn G. aus Berlin für die Statistik]

Manipulation der persönlichen Permanenz
[nach Alyett]

Eine sehr effektive "flankierende Maßnahme", die sich ausgezeichnet für Masse Egal-Spiele
eignet, ist die direkte Manipulation der G/V Kurve.

Für nähere Erläuterungen bitte
 hier klicken


Die Aussage eines Langzeittestes scheinen zwar alle genannten flankierenden Maßnahmen ad absurdum zu führen, man sollte aber nie vergessen, daß ein Computerprogramm "ununterbrochen spielt"
und ein Realspieler durch die unterschiedlichen Bedingungen [wechselnden Spielbeginn, verschiedene
Tische etc.] in z.T. andere Rhythmen kommt und so einen Endverlust sehr weit hinauszögern kann,
viel weiter als der Computer....

Ich kenne einen NNG -Spieler, der zu Beginn der Partie erstmal die Tische "antestet" und erst
nach erfolgreichem Verlauf der 1. fiktiven Partie real spielt. Ändert sich der positive
Verlauf, wechselt er prompt auch den Tisch, bis er seine positive Strecke findet. in großen Spielbanken
mit bis zu 10 Tischen ist das kein Probolem. Ein Computer könnte dies niemals in diesem Ausmaße.

Damit soll nicht gesagt werden, die flankierenden Maßnahmen könnten die Normalverteilung umgehen,
daß nicht, aber sie können sie enorm hinauszögern u.U. auf Jahre hin.

NUR SO ist es z.B. zu verstehen, daß es Spieler gibt, die Masse Egal bis zu 5 jahre kontinuierlich im Plus
lagen, bis der große Rücklauf  kam. [Spieler von Securitas und Easy-Flip]

Was ein Computer quasi in einem halben Jahr simuliert, trifft den Spieler u.U. in einer weit ferneren Zukunft !!! 

Und dann glaube ich kaum, daß jemand so naiv ist und alle bis dahin angehäuften Gewinne wieder verspielt. 
es sei denn, er steckte mitten in einer Kapitalsisierungsstaffel und würde wieder alle Gewiinne riskieren.
Deshalb auch der Rat erfahrenberer Spieler, zuerst eine Verbreiterung der Massen vorzunehmen, bevor
allzu forsch kapitalisiert wird....

Profis empfehlen z.B. die Anwendung mehrerer Märsche, die je nach
vorherrschender Tendenz/Trend zum Einsatz kommen. Dabei wird sowohl der Trend
als auch der Tisch fiktiv angetestet, um danach zu entscheiden, welches Spiel wo zur
Anwendung kommt. Flexibilität ist also oberstes Gebot.....eine Forderung, die auch
der beste Computer nicht in dem Maße erfüllen könnte.