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Chaim Enzo Haselblatt
Siebzehn zwo-zwo!

Unwissenschaftliches Schwarzbuch eines Profizockers
 

Amazon-Rezension vom 8. September 2005:

Nur selten widerfährt einem beim Lesen eines Roulettebuchs das Vergnügen zu lachen. Der spritzige Schreibstil und die originelle Art der Darstellung eines an sich trockenen Themas hat mir nicht nur eine vergnügliche, sondern auch interessante Lektüre beschert. Die Casinobetreiber, allen voran "Onkel Leo Wallner", werden mit diesem Büchel wahrscheinlich keine große Freude gehabt haben, weil der Autor tief ins Nähkästchen greift und Dinge beim Namen nennt, die den Glücksspielbetrieb in einem sehr schrägen Licht erscheinen lassen. Dass da und dort so manches nicht mit rechten Dingen zugehen mag, wird einem beim Lesen des letzten Kapitels bewusst. Immerhin sind uns die Direktoren des Casinos Velden bis heute eine Erklärung darüber schuldig geblieben, wie es sein kann, dass eine angeblich von einem Spieler manipulierte Roulettekugel an einem Kesselsporn magnetisch hängen bleiben kann, wenn nicht auch der Kessel manipuliert ist...

Alles in allem: sehr lesenswert!

Amazon-Rezension vom 29. Juli 2005:

Dieses Buch ist eine höchst amüsante Zusammenfassung von Beobachtungen und Schlussfolgerungen, die der Autor in wahrscheinlich jahrelanger "Karriere" als Profizocker gemacht hat. Vor allem für den Casino-Neuling ist die Lektüre empfehlenswert, denn immerhin erfährt der Leser eine Menge über verbreitete Denkfehler, die sich bei vielen Spielern trotz besseren Wissesns hartnäckig eingeschlichen haben. Aber auch der versierte Roulettespieler wird auf die eine oder andere, teils verblüffende Erkenntnis stoßen. Eine Antwort bleibt uns der Autor allerdings schuldig, nämlich ob er selbst im Spielsaal zu den Gewinnern oder Verlierern zählt. Der zum Nachdenken anregende Schluss lässt durchaus beide Möglichkeiten offen!

Amazon-Rezension vom 30. September 2003

Im Untertitel wird von einem "unwissenschaftlichen" Buch gesprochen. Das physikalisch-mathematische Interesse des Verfassers ist aber unverkennbar und erhöht den Wert der Lektüre.

Etwas übertrieben wird beim Kapitel "Falschspiel". Unkundige Leser werden hier sicher in ihrem Vorurteil bestärkt, dass Casinos Tummelplätze für Gangster und Gauner sind. Zweifellos gibt es solche Betrugsversuche. Es gibt aber nur wenige Orte, wo die Hände so genau beobachtet werden wie am Roulettetisch. Betrüger werden schnell erwischt und können Casinos dann jahrelang nur von außen betrachten. Weitaus gefährlicher für die Casinos sind übrigens Betrügereien durch die eigenen Angestellten, was ja leider schon oft genug passiert ist.

Noch krasser sind die Mutmaßungen des Verfassers über "Gegenbetrug" der Casinobetreiber, die er aber wohlweislich ständig relativiert. Hier bricht wieder das technisch-physikalische Interesse des Verfassers durch, wie Roulettemaschinen manipuliert werden könnten. Rouletteanfänger mögen an so etwas glauben. Die Realität sieht anders aus. Roulettebetreiber brauchen für sicheren Gewinn nur für "perfekten" Zufall zu sorgen. Gewinnsteigerung erfolgt ganz legal durch Umsatzsteigerung und Personalreduzierung. Gewinnsteigerung durch casinoseitige faule Tricks würden früher oder später an das Tageslicht kommen. Das wäre dann für die Casinos der Supergau. Diesen Fehler würde der vom Verfasser so bewunderte "Onkel" Leo Wallner nie und nimmer begehen. Und irgendwelche obskuren Gangster-Casinos werden sich gar nicht mit Hightec-Manipulationen befassen, die zahlen größere Gewinne unter Vorwänden einfach nicht aus.

Das Buch finde ich trotzdem lesenswert, insbesondere im Vergleich zu dem Quatsch und den Preisen die man bei anderen Publikationen im Rouletteumfeld findet.

Durchschnittliche Amazon-Kundenbewertung:

 

Hinweis: Beachten Sie auch die Rezension im DC's Roulette Board.