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Die kleine Wurfweiten-Schule
 

Die Tabelle

Es werden Links- und Rechtswürfe getrennt erfasst, das "Basisssystem nennt sich "drei aus vier", das bedeutet, wenn wir in vier aufeinanderfolgenden Rechtswürfen, oder in vier aufeinanderfolgenden Linkswürfen dreimal den gleichen Abstand haben, spelen wir diesen Abstand 2x an. Sollten wir treffen, wird noch mal 2x nachgespielt. Bei 2 Nichttreffern erfolgt Abbruch bis sich ein neues Signal bildet.

R 10 auf der "Links"-Tabelle gehen wir in der obersten Reihe in Sektor 6=10,5,24

L 10 in der linken spalte suchen wir 10,5,24 und stellen fest, dass der Abstand 0 ist

R 20 wir suchen 10 in der oberen zeile der Rechtstabelle und schauen in der ersten Spalte der nach der 20, der Abstand ist 2

L 35 Abstand laut Linkstabelle 9

R 25 Abstand laut Rechtstabelle 3

L 30 Abstand laut Linkstabelle 9

R 18 Abstand laut Rechtstabelle 4

L 15 Abstand laut Linkstabelle 9 Also Satz beim nächsten Linkswurf!

R 17 Abstand laut Rechtstabelle 2 jetzt Satz auf Abstand 9, also 30,8,23

L 8 Oh Wunder, ein Treffer... ;-)

Damit sollte die Benutzung der Tabelle klar sein.

Voraussetzungen für das Spiel

Die Praxis ist leider, oder Gott sei Dank, ein mühsames Geschäft. Wenn man das WWW-Spiel betreiben will, muss man bereit sein im Schnitt 5 Stunden im Kasino zu verbringen.

Als erstes sind Tische und Croupiers zu analysieren und zu selektieren. Bezogen auf die Dreher heisst das, sind die Jungens Hebeltreu? Wenn sie das sind, werfen sie fast immer von der zuletzt gefallenen Zahl ab. Drehen die Croups mit relativ gleichmässiger Geschwindigkeit? Macht die Kugel in etwa die gleiche zahl von Umdrehungen? Man sollte sich nach Möglichkeit auf die regelmässig werfenden und Hebeltreuen Croups beschränken, die normalerweise von der letzten gefallenen Zahl abwerfen. Denn das gibt uns die Möglichkeit, ein gemütliches Plätzchen zu suchen, in Ruhe die Permanenz auszuwerten und vor Abwurf der kugel unseren Satz zu tätigen.

Diese ganzen Parameter fehlen natürlich bei einer sturen Permanenzauswertung. Darum sind die -1,1 % ein ermutigendes Ergebnis, denn MIT DIESEN BEOBACHTUNGEN wird unsere Auswahl besser.

David Cooper hat dankenswerterweise ein Exceltestprogramm entwickelt, dass die Auswertung ungeheuer beschleunigt. Das Programm kann hier herunter geladen werden

Ein Wort zum Setzen.

Wo immer möglich, wird statt Plein auf Cheval gesetzt, getreu dem Motto, kein Stück mehr als unbedingt nötig für die Bank. Ich halte die sogenannte Troncabgabe der Spielbanken für eine mehr als fragwürdige Gewohnheit. Es ist ja nichts dagegen einzuwenden, dass man mal ein Stück für die Jungens gibt, wie das z.B. in den Niederlanden der Fall ist. In den USA freut sich das Personal, wenn der Spieler beim Verlassen des Tischs einen Tip gibt.

Der Chevalsatz lässt sich besonders gut nutzen, wenn der sogenannte Gegenübereffekt auftritt, manchmal bietet sich auch eine TP =Transversale Plein an. Wir spekulieren z.B. auf den Sektor 29,7, 28... aber es fällt die 30, wenn wir auf den Gegenübereffekt spekuliert haben, ist die TP 28-30 und der Cheval 7-8 belegt. Wenn dieser Effekt häufiger auftritt, spielen wir auf zwei Sektoren. Im nächsten Beitrag werde ich auf diese Erscheinung näher eingehen.

Ihr merkt schon, wenn man sich damit beschäftigen will, kommt man nicht umhin, sich mit der Kessel und Tableauverteilung auseinanderzusetzen.

Der Gegenübereffekt

Kommen wir zum bereits erwähnten "Gegenübereffekt". Die Kugel sollte z.B. bei Zero landen, trifft aber die im Kessel gegenüberliegende fünf. Von diesem Phänomen sind auch die Kesselgucker betroffen. Wenn wir das öfter feststellen, spielen wir 2 Sektoren an, wobei nach Möglichkeit Cheval oder TP zum Einsatz kommen.

Wir müssen uns darüber klar sein, dass mindestens ein Drittel aller Würfe sogenannte Streuwürfe sind, die zwar in etwa in den erwarteten Berich kommen aber durch Störeffekte ganz woanders landen.

Restriktives Setzen ist immer dem Pflastern vorzuziehen, je schwieriger die Bedingungen, desto restriktiver soll gesetzt werden, im Extremfall wird nur ein Cheval oder eine Zahl gesetzt. Das ist übrigens eine Parallele zum Sachsenspiel, der dann auch nur jeweils ein Stück setzt.

Ein Beispiel: zu setzen ist 19,4,21 und gegenüber 16,33,1, wenn ich alle Zahlen abdecken will, spiele ich die Cheval 1/4, 16/19 und die 21 und die 33 werden Plein gesetzt.

Ist das Spiel schwierig, setze ich nur einen Cheval, welchen ich nehme ist völlig Wurscht. Entscheidend ist, das die gewählten Zahlen in einem überzfälligen Bereich liegen. Und zwar nicht, weil wir von irgendwelchen obskuren Spannungen ausgehen, sondern weil sich diese Bereiche aus den momentanen physikalischen Voraussetzungen zwingend ergeben. Aber das letzte Wort, ob treffer, oder Nichttreffer hat natürlich Meister Zufall.

Die Auswahl des Kessels

Je flacher der Kessel, desto problematischer ist normalerweise das Bespielen. Hier gilt Versuch macht klug, aber wenn man die Wahl hat sollte man steilere Kessel bevorzugen.

Die Kugel sollte schön ruhig laufen, wenn sie rattert oder klappert, kann man sich den Tisch schenken.

Die Grundmethode und darüber hinaus

Morgen oder übermorgen bringe ich das Thema zu Ende.

Die hier vorgestellte Methode "3 aus 4" ist die Grundversion des WWW.
Normalerweise relativ satzarm, aber dafür sicher, wenn man sich an die Kriterien hält.
Natürlich kann man auch auf "2 aus 3" spielen, wenn die Bedingungen günstiger sind.
Es ist ein Spiel, nein kein Spiel, sondern eine Beschäftigung für den abgeklärten Systemier, der nicht mehr zocken will. Bei einem Kasinoaufenthalt von ca. 5 Stunden sollten im Schnitt gute 20 Stücke möglich sein.
Ich empfehle dringend, ausreichende Trockenübungen im Kasino, die Ihr Euch ja leicht mit den diversen Kesselguckmöglichkeiten auflockern könnt.

Wenn Ihr dann immer noch nicht die Lust verloren habt, empfehle ich, dann doch noch die Anschaffung von ZDS, denn dieses Buch enthält die Erweiterung auf das Spiel von Wurfweitenwanderungen und damit eine spekulativere Variante. Jeder muss selbst wissen, was er macht, aber ich empfehle, es erst einmal bei der Grundversion zu bleiben.
Viel Erfolg und jede Menge Stücke

Diese kleine Wurfweitenschule basiert auf Foren-Beiträgen, die der Autor im DC's Roulette Board veröffentlicht hat. Für Fragen, Anregungen, Kommentare und Kritik steht der Autor jederzeit im Diskussions-Thread des DC's Roulette Boards zur Verfügung-